Samstag, 7. Juni 2014

Zurück in der Heimat

Nach einem guten Frühstück machten wir uns ca. 8.00 Uhr zur nächsten Etappe Munkedal-Malmö in Schweden. Dann über die Öresundbrücke nach Dänemark an Kopenhagen vorbei, bis nach Gedser. Auch wieder rund 550km





Hinter Kopenhagen hat es uns nun doch noch erwischt. STAU!
Naja Freitag vor Pfingsten staune ich, dass es bisher gut geklappt hat. Und richtig stehen mussten wir aber nicht. Zähfließend und stockend ging es durch die Autobahnbaustellen.
Trotz alledem kamen wir rechtzeitig in Gedser an und konnten problemlos eine Fähre früher nehmen.

Das musste übrigends auch bis nach Panketal spürbar sein: Mein Telefon klingelte und Maiks Frau war dran. doreen wollte "nur" wissen, wo er bleibt. Er solle auch nicht zu spät kommen, weil er müsse noch einkaufen... Fürs Wochenende.... für Pfingsten.
Es klang fast so, als würden wir heute keine 880km Gesamtstrecke fahren, sondern einen Spaziergang im Eberswalder Zoo machen...




In Rostock angekommen fuhren wir nochmal schnell zum Getränkemarkt des Übersehhafens. Und dann gings zur nächsten - und mit nicht mal 120 km zur kürzesten - Etappe Rechlin.

Dort haben wir Maiks Angelkram abgeladen und ganz wichtig Morenos Schwiegerpapa mit frischem Fisch beschenkt. Ja, da war die Freude groß.

Bei Tonis Mutter wurde eigenltich so alles aus dem Transport ausgeladen. Nur die Sitze und Maiks Wäschetüte blieben quasi noch drin.

Und dann gab es eine höhere Gewalt, die mir sagt: Du sollst keine Steine aus fremden Ländern entführen.
Durch einen blöden Zufall sehe ich den Felsen für Antje an meinem Oberschenkel runter rollen und auf meinen Fuss aufplumpsen. Nun bin ich "felsenfest" überzeugt, es gibt einen Gott...
Zu Hause sag ich dann auch treffend, Hase ich hab Dir was feines mitgebracht - und ich hab auch gleich den "passenden Fuss" dazu.




Aber auch Maik, hat seinen personal God. Er (oder sie) meldet sich immer mal wieder und sagt: "so gehe mein Mann und eile Dich, Du mußt noch einkaufen"
Um auch jeglichen Kompottverbot vorzubeugen, fahren wir nach 2 Tagen Monstertour von "nicht mal" 2000 km natürlich noch mal zu Kaufland.
Klar, das nur das wichtigste gekauft werden soll. Ich meine wirklich nur das allernötigste. z.B Spargel... :o)
Aber wir hatten Jeannette auch überredet nach Panketal zu kommen, um Moreno abzuholen. Dann liegt es natürlich auf der Hand, dass der Herr des Hauses den Grill anwerfen muss und daher ein (ungeplanter?) Einkauf natürlich unumgänglich war.
Das alles - und vor allem die warme Wanne nach Heimkehr - gab mir allerdings den Rest.
Der Fuss schwoll an und Auftreten war nun nicht mehr möglich.
Großes Kino, war ja kein aufregender Tag. Warum nicht noch eins drauf setzen und noch mal "schnell" in die Rettungsstelle fahren.
Nach nicht mal 4h kam ich dann dran und ich fühlte mich auch sofort "warm und herzlich" aufgenommen. Ich hatte den Eindruck, dass nur fließendes Blut wirklich und einzig legitimiert ist, eine Rettungstelle aufzusuchen.
Eine Weile später kam ich auch zum Röntgen dran. Hier fehlten eigentlich nur noch der Tumbleweed, der durch die Gänge rollt...
Wie auch immer, zum Glück ist nix gebrochen, 3h (!) waren wir schon wieder zu Hause. Und vor allem, es war zum Glück nicht Morenos Stein"chen" ;o)))

Bei Maik und Doreen war übrigends auch erst spät Nachts Schluss




Gute Nacht und bye bye!




1 Kommentar:

  1. ich habe testweise die Kommentarfunktion angeknipst. Sollte anonymer "politisch/religiöser" Bullshit oder Werbung etc. hier aufkreuzen - also alles was nix mit dem Thema zu tun hat, fliegts wieder raus bis hin zur Beendigung der Funktion

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