Hmm, wenn die Fähre Punkt 8 Uhr ablegt, und wir noch den Schlüssel abgeben müssen, so - denke ich mal - sollten wir 7 Uhr spätestens los.
Aber was sage ich da, 7.10 Uhr ist der Frühstückstisch gedeckt.... (!)
7.45 Uhr gehts dann im Tiefflug los.
| ich wollts noch einmal zur Sprache bringen :o) |
Die Fähre wird auch wirklich mehr als pünktlich erreicht, aber mein Puls übertönt scheinbar das Tuckern des VW-Motors.
Ab der Fähre ging die Rückfahrt bis zum ersten Zwischenstopp in Steinkjer sehr flott. Dort kaufte Moreno ein Gemälde aus den 40ern.
Weiter gings in Richtung Trondheim. Kurz davor gabs es aufgrund eines Unfalls eine Komplettsperrung und so eine kurze Zwangspause. Also der zähfließenden Autolawine hinterher über die Umleitung. Als wir an einem Ort mit wohlklingendem Namen Vikhammer vorbeifuhren überlegte ich kurz, ob ich dort Ehrenbürger werde... :o)
Von Trondheim wieder bis nach Berkak mit letzem Zwischenstop bevor es an die Monsterstrecke (600 km) über Oslo bis zum Tagesziel Autobahn Raststätte Munkedal in Schweden ging.
| Bye Bye Norwegen |
Kurz vor Sonnenuntergang und kurz vor Austrocknung des Tanks kamen wir im Motel an. Nach einer Woche ohne Dunkelheit gabs mal wieder ne richtige Nacht. Und was für eine. Ein Zweimannzimmer wurde mal eben umgebaut für 4 Personen. d.b. Moreno und ich sollten auf der Couch schlafen ;o)
Das Zimmer und vor Allem das "Bad" sind äußerst spartanisch. Aber 30€ mit Frühstück da kann man nicht meckern.
Na dann:
"Gute Nacht, John Boy!",
"Gute Nacht, Elizabeth!",
"Gute Nacht, Jim Bob!",
"Gute Nacht, Ma",
"Gute Nacht Kinder!"

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