Freitag, 30. Mai 2014

Ankunft auf Leka




Auch heute scheint die Sonne, und es wird wieder ein fantastischer Tag werden.
8 Uhr machten wir uns zum benachbarten Haus auf, um dort gemütlich zu frühstücken.

Danach ging es auf den Weg zur letzten Etappe nach Leka.
Obwohl es "nur" noch 400km waren, war es nicht unbedingt schneller. Denn ab Trondheim spricht man bei 50km/h von mehr als schnelle Geschwindigkeit. Dafür ist die Gegend traumhaft. 



Je nördlicher die Reise geht, desto weiter zurück geht man in der Jahreszeit. Teilweise ist die Birke wieder in der Blüte, in den Bergen sogar noch kahl.
Die ersten Gipfel sind baumfrei und sogar schneebedeckt. 

In Gutvik - leider hält der Name nicht was er verspricht ;o) - geht's weiter mit der Fähre. Auch diese kam nach nur kurzer Wartezeit.
Die Überfahrt zur Insel Leka dauert keine halbe Stunde. Allerdings wechselt das Wetter von Minute zu Minute, so als ob es sagen will, es ist nicht mehr weit bis zum Polarkreis.

Nach Verlassen der Fähre und weiteren 10 Minuten zur und in der Rezeption,  haben wir es 16 Uhr endlich geschafft:
Nach brutto exakt 2 Tagen und 1850 km Strasse sind wir in unserer Hütte abgekommen. 


Die Aussicht ist traumhaft. 


Die Ansicht der Inseln, der Berge und der Felsen ändern sich permanent mit dem Wechsel von Sonne und Wolken.

Obwohl das Boot eigentlich erst für morgen zur Verfügung stehen soll, können Maik und Toni sich erfolgreich durchsetzen. Und so soll´s am gleichen Abend nochmal raus gehen. 
Moreno hat sich auch gleich in Schale geschmissen und was soll ich sagen, die Wette haben Maik und ich verloren. Seine Hosenträger sind geändert!
Mein Chef hat mir seine fantastische Angeljacke geborgt. Ich sehe aus wie ein Raver der 90er Tecnoszene. 

...und was soll ich sagen? That´s what I call "Anfängerglück". Die Angel rein und es klingelt mit 2x Köhler (Seelachs). Angel wieder rein und:



Toni schmunzelt, denn mein "Leng", ist um "Lengen" kürzer, als das was er sonst so rauszieht.
(P.S. sowas ähnliches sagt mein Urologe ja auch immer :o)))





 Apropos schmunzeln, Maiks lächeln hält immer noch an.


Nach einer weiteren Reihe von Dorsch, Pollack & Co. geht´s zurück. Filetieren und ab auf die Hütte.
Maik ist so happy, dass er gleich ein schnelles Abendmahl bereitet. Seelachs paniert.

  
kurz nach Mitternacht gehts ab ins Bett.
Wird aber auch Zeit wo es doch schon wieder fast dunkel ist :o)





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